PENTHOUSE-PROJEKT „WAVE“ LUXUS-WOHNUNGEN MIT SPEKTAKULÄRER AUSSICHT

PENTHOUSE-PROJEKT „WAVE“ LUXUS-WOHNUNGEN MIT SPEKTAKULÄRER AUSSICHT

Der Blick geht von der Dachterrasse über die Spree bis zur Oberbaumbrücke, dahinter ragt der Fernsehturm in die Höhe. Eine spektakuläre Aussicht verspricht das Wohnprojekt Wave (Welle) an der Stralauer Allee 13/14 in Friedrichshain. Der Grundstein wurde am Dienstag gelegt. Es seien zwar keine Sozialwohnungen, die hier entstehen, sagte die Präsidentin der Architektenkammer Christine Edmaier, doch das Projekt, das sie an eine „Superyacht“ erinnere, füge sich „städtebaulich sehr gut ein“.

Das Projekt Wave besteht aus zwei großen U-förmigen Wohnblöcken, die sich mit ihren Innenhöfen zur Spree öffnen. Sie entstehen bis Ende 2018 nach Plänen des Architekturbüros Graft, das einst bekannt wurde, weil es für den Schauspieler Brad Pitt ein Atelierhaus in den USA errichtete. Die Wohnungen sind zwischen 26 und 296 Quadratmeter groß. Sie kosten zwischen 199.000 Euro und 4,5 Millionen Euro. Zur Wasserseite haben die Wohnungen Balkone mit bis zu 21 Quadratmetern, zur stark befahrenen Stralauer Allee hat jede Wohnung einen Erker. Die vier Penthäuser in den Obergeschossen verfügen über 104 Quadratmeter große Dachterrassen – auf Wunsch, lässt sich dort auch ein kleiner Pool errichten.

Der Platz ganz oben ist nicht nur den Käufern der Penthäuser vorbehalten. Neben deren opulenten Dachterrassen sollen Flächen entstehen, die auch den übrigen Bewohnern offen stehen. Auch der begrünte Hofgarten zur Spree soll von den Bewohnern gemeinsam genutzt werden.

„Aktuelle Trends sind die Grundlage für die Planung und Entwicklung unserer Projekte“, sagte Jürgen Schorn, geschäftsführender Gesellschafter des Investors Bauwerk Capital. Das Münchner Unternehmen wurde vor 15 Jahren gegründet und hat heute 40 Mitarbeiter. Wave ist ihr erstes Bauvorhaben in Berlin. Wie hoch das Investitionsvolumen ist, wollte Schorn nicht sagen. Er deutete nur die Größenordnung an: mehr als 100 Millionen Euro.

Viele Reservierungen

Mehr als 40 Prozent der Wohnungen seien bereits reserviert oder verkauft, sagte Schorn. Wie es aussehe, würde im Sommer mehr als die Hälfte verkauft sein – zu Quadratmeterpreisen von 4 230 Euro bis mehr als 10.000 Euro. Die günstigeren Preise entfallen auf die Wohnungen in den unteren Geschossen. Je weiter es nach oben geht, umso teurer werden die Unterkünfte.

Im Moment seien Kapitalanleger die stärkste Käufergruppe, sagte Schorn. Er gehe davon aus, dass sich der Anteil der Eigennutzer noch steigern werde. Die meisten Käufer kommen laut Schorn aus Berlin, gefolgt von denen aus Bayern, dem übrigen Bundesgebiet und an Rang vier die Erwerber aus dem Ausland.

Die Kaufpreise liegen über dem Berliner Schnitt. Laut dem Wohnungsmarktbericht der Investitionsbank Berlin (IBB) kosteten neu errichtete Eigentumswohnungen Ende vergangenen Jahres im Durchschnitt 3 808 Euro je Quadratmeter. Wasserlagen sind allerdings immer teurer.

Für die Architekten ist das Projekt mehr als ein normales Haus: „Die Gebäude nutzen eine geschwungene Formensprache auf der Spreeseite, die uns erlaubt, erzählerisch eine Brücke in die Traumwelten des Wohnens am Wasser zu schlagen“, sagte Wolfram Putz, einer der Gründer und Geschäftsführer des Büros Graft.

Smarthome und Paketbox-System

Die technische Ausstattung der Gebäude ermöglicht es den Bewohnern, Heizung, Licht und Sonnenschutz über das Smartphone zu steuern. Für kleine Hilfsdienste gibt es einen Concierge. Außerdem ist ein Paketbox-System geplant, in dem Zustelldienste ihre Lieferungen abgeben können, wenn der Bewohner nicht zuhause ist. Auf dem Grundstück soll es auch Gelgenheiten für Car-Sharing geben. Außerdem sind Ladestationen für Elektroautos geplant.

Wer sich lieber auf dem Wasser fortbewegen will, für den ist ebenfalls vorgesorgt. An der öffentlichen Promenade soll ein 50 Meter langer Steg entstehen. Wer ein Boot hat, darf hier anlegen.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26914710 ©2017

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