Eine Investition in die Zukunft: Gold, Silber und andere Edelmetalle

Eine Investition in die Zukunft: Gold, Silber und andere Edelmetalle

Seit vielen Jahrhunderten zählen Gold, Silber und Platin zu den frühesten Edelmetallen, die für die Bezahlung von Handelsgütern, oder für den Tausch, eingesetzt wurden. Damals wie heute erfahren die Edelmetalle, die als Zahlungsmittel fungieren, Über verschiedene Prägungen, die den Wert erkennen lassen. Es waren vor allem große Berühmtheiten, die die Geldstücke zieren durften. Anhand dieser konnten Händler und Käufer den Wert der Münze ermitteln. Auch heute noch fungiert beispielsweise Gold als Kapitalanlage und Wertaufbewahrungsmittel. Früher, als es noch keine Banken gab, wurden die Edelmetalle kurzerhand unter dem Kopfkissen „gesichert“. Im heutigen Zeitalter ist eine Aufbewahrung über das Internet möglich.

 

Der Goldkurs hat sich im Jahre 1973 „verselbständigt“ und sich von der Preisbindung des US Dollars befreit. Seit 1973 kann sich somit der Wert des Goldes frei entwickeln. In den meisten Fällen legen Investoren ihre Gold-, Silber- und Edelmetallanlage in Form von Münzen oder Barren an. So existieren auf dem Markt zahlreiche Sammlermünzen, die eine besonders lukrative Kapitalanlage versprechen. Der Wert der Münzen wird dabei in Unzen berechnet, wobei eine Unze einem Gewicht von 31,1 Gramm entspricht.

Doch wie berechnen Investoren ihre Kapitalanlage in Edelmetallen und welche Chancen bzw. Risiken sind hierbei zu erwarten?

Der Goldpreis erfährt jährlich einen signifikaten Wertanstieg. Vor noch ca. 60 Jahren lag der Goldpreis bei ca. 34 US-Dollar, vor 10 Jahren bei ca. 600 US-Dollar. Eine unglaubliche Steigerung, die selbst die jährliche Steigerung der Lebenshaltungskosten wettmacht. Auch eine Inflation kann dem Wert von Edelmetallen kaum etwas anhaben und das ist der wesentliche Hauptfaktor, weshalb die Investition in Gold, Silber und Co. eine lohnende Wertaufbewahrungsfunktion ist.

Vergleicht man die Anlage des Kapitals über ein Sparkonto, so lässt sich leicht feststellen, dass bei einer Investition in Edelmetallen dieses Kapital nicht an Wert verliert und somit wesentlich effizienter „arbeitet“, als Geld, dass bei einer Bank als Sparkonto angelegt wird. Der Nachteil der Anlage in Edelmetallen: über sie lassen sich keine Zinsen oder laufende Zusatzeinnahmen erzielen, denn dieses Kapital arbeitet nicht und dient „lediglich“ als Sicherung des Wertzuwachses.

Eine Kapitalanlage in Gold ermöglicht den zusätzlichen Vorteil einer Diversifikation der Anlagegelder über eine weitere Anlageklasse. Bei nicht vollständig positiver Korrelation von Gold mit anderen Anlageklassen kann die Ergänzung von Gold in einem Investitions-Portfolio im Rahmen der Asset Allokation oder des Portfoliomanagements zu einer Risikoreduktion und einer geringeren Schwankungsbreite des gesamten Wertes des Anlageportfolios führen.
Investoren setzen bei ihrem Investment in Edelmetallen vor allem auf langfristige Laufzeiten, da kurze oder mittelfristige Kursverluste auftreten können.

Welche Kosten können bei dieser Kapitalanlage auftreten?

Grundsätzlich sind die Kosten der Aufbewahrung von Gold, Silber oder Platin zu berücksichtigen. D.h. die Edelmetalle müssen physisch gelagert und verwaltet werden. Das erfolgt in der Regel über eine Bank oder ein Institut, dass mit dieser Aufbewahrung beauftragt wurde. Bei größeren Mengen können diese Kosten höher ausfallen, denkt man beispielsweise an die Anmietung mehrerer Safes oder Schließfächer. Zudem fallen Transaktionskosten an, sofern Edelmetallhändler einen Auftrag verrichten müssen. Diese Marge kann durchaus höher ausfallen, als geplant. Diese Kosten sollten Investoren in ihre Kalkulation der Anlage einfließen lassen.
Zudem lässt sich über die Größe der Barren Geld sparen. Mehrere kleine, also weniger schwere Barren kosten in der Anschaffung mehr Geld als ein großer Barren. Diese Einsparung rechtfertigt sich durch geringere Kosten des Handels, Transports und der Verarbeitung. Übrigens: Goldbarren und Goldmünzen sind in Deutschland von der Mehrwertsteuer befreit. Silber hingegen nicht.
Investoren, die diese Anschaffungskosten scheuen, müssen nicht zwingend physische Edelmetalle erwerben. Es gibt sie auch in verbriefter Form, z.B. über die Börse (Edelmetallfonds, Zertifikate), an der diese Papiere gehandelt werden.
Bei ihr fallen „lediglich“ die börsenüblichen Transaktionskosten an.

Weitere Edelmetalle, in die investiert werden kann, sind Rhodium, Kupfer und Palladium – zuletzt gesehen bei auragentum. Ein Barren Rhodium (5 Unzen) beispielsweise kann zu einem Preis ab 7.500 Euro bezogen werden.

Die Geldanlage in Edelmetallen lohnt für diejenigen, die eine Summe X über eine größere Laufzeit investieren wollen um sicherzugehen, dass der Wert der Metalle keinen Sinkflug erlebt. Die Anlage in Goldmünzen ist besonders bei Sammlern beliebt, die unvergessliche Prägungen bevorzugen, z.B. Maple Leaf, American Eagle oder Mexiko Libertad. Auch als Geschenk gelten die Münzen als ein wertvolles Sammelobjekt und können problemlos über das Internet zu günstigen Konditionen bestellt werden. Investoren, die es nostalgisch bevorzugen, können auf DM-Gedenkmünzen zurückgreifen. Auch aus dem Kaiserreich stehen wundervolle Münzen zur Auswahl. Der Klassiker „Goldbarren“ ist und bleibt einer der wichtigsten und beliebtesten Anlageformen. Häufig repräsentiert er Wohlhaben, Luxus und auch ein stückweit „Einfluss“.
Was kaum jemand vermutet: auch sog. „Angebote“ an Gold- und Silbermünzen sind im digitalen Handel erhältlich, wobei sich so manches Schnäppchen realisieren lässt.

Bei der Wahl des Edelmetallhändlers sollten jetzige und künftige Investoren auf Vertrauenssiegel und Bewertungen achten.

Quelle: LS Redaktion

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