Im Mai wird Deutschlands größte private Hermès-Sammlung versteigert

Im Mai wird Deutschlands größte private Hermès-Sammlung versteigert

Von wertvollen Bildern bis zu gebrauchten Servietten, Menschen sammeln viel und unterschiedlich. Darum wechseln Liebhaberstücke von seltener Kunst bis zum alltäglicher Nippes ständig auf Auktionen für viel Geld ihre Besitzer. In den letzten Jahren immer häufiger unterm Hammer: Mode. Limitierte Kollektionen, vielleicht schon vergessene Designer und gefragte Stücke, deren Warteliste jedes Telefonbuch schlägt, landen unter dem Hammer. Lieblingslabel der bietwütigen Ladys ist immer noch Hermès. In Stuttgart wird jetzt eine spektakuläre Auktion für elegante Hysterie sorgen. Hier wird am 12. Mai Deutschlands größte Privatsammlung von Taschen, Carrées und Accessoires des französischen Modehauses versteigert.

Schätze von Hermès in Stuttgart

In einem klimatisierten Raum stehen die Baumwollbeutel mit dem feinen Fischgrät, auf ihrer Front prangt das ikonische H. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind optimiert, die Fenster mit schweren Vorhängen verdunkelt. Es sind über 200 Handtaschen, die an diesem Tag in einer süddeutschen Altbauvilla vor den Experten stehen. Alle von Hermès, die meisten äußerst selten. Ihre Besitzerin hat sich zum Verkauf entschieden. Nur schweren Herzens, wie sie betont, aber sie sollen jetzt Anderen Freude schenken. In den unauffälligen Staubhüllen finden sich Birkin Bags und Kelly Bags, Evelynes und Bolides. Herkömmliches Rindsleder? Langweilig. Der Großteil ist gefertigt aus exotischem Krokodil- oder Alligatorenleder, aus schimmernder Echse oder genarbter Straußenhaut.

Hermès Taschen Auktion

Orangefarbene Birkin Bag 35 in Niloticus Crocodile mit Goldbeschlägen von Hermès , Aufrufpreis: 28.800 Euro

Hermès Taschen Auktion

Die seltene Teddy Kelly 35 aus braunem Shearling mit Silberbeschlägen, Aufrufpreis: 29.950 Euro

Man muss immerhin bedenken: Normalserweise wartet man bis zu fünf Jahre, um die Summe eines Kleinwagens in eine Ledertasche von Hermès investieren zu dürfen. Von Raritäten, wie der Teddy Bag oder den Canvas Birkins ganz zu schweigen. Unter den unzähligen Stücken finden sich die seltensten Taschen, die das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten an ausgewählte Kunden verkaufte. Für sie erwarten die Experten Rekordsummen. Bereits in zwei vorhergegangen Auktionen fanden Teile der außergewöhnlichen Sammlung neue Besitzer. Die spektakulärsten Highlights hob man sich für den dritten und letzten Termin auf.

Hermès Taschen Auktion

Kaschmir-Foulard mit Motiv aus dem Jahr 1976, Aufrufpreis: 420 Euro

Wie kann man für die Hermès-Taschen bieten?

Bieten kann man am 12. Mai im Auktionshaus Eppli im Königsbau in Stuttgart mit. Wer nicht im Besitz einer limitlosen Karte ist, kann auch bei einem der vielen Accessoires sein Glück versuchen. Tücher, Schals und Armreife der französischen Luxusmarke sind schon für schätzungsweise dreistellige Beträge zu haben.

 

 

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Text: Sebastian Kaucky

 

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